Peter Johannes Holzer ...

... ließen meine Eltern in meinen Taufschein schreiben. Als ob zwei Vornamen nicht genügten, erfanden meine lieben Mitmenschen noch ein paar dazu, so daß ich inzwischen selbst nicht mehr weiß, wie ich heiße. Diese traurige Geschichte ist für alle, die es interessiert, hier nachzulesen.

Was mache ich beruflich?

Ich bin am WSR seit 2013 für „Softwareentwicklung und Projektunterstützung“ zuständig, womit ich meine langjährige Zwitterrolle als Sysadmin und Developer offiziell aufgegeben habe (Buzzword-Vermeidung: Wenn alle von devops reden, kann ich das nicht mehr machen), aber so ganz werde ich die Linux- und Netzwerksachen nicht los.

Und was mache ich sonst?

Als alter Unixer (mein erstes Unix installierte ich ca. 3 Monate nach dem Kauf meines XT - damals waren 10MB Festplatte und 512k RAM völlig ausreichend) konnte ich es natürlich nie lassen, an den Dingen herumzupfuschen, und so hatte ich zumindest immer die Sourcen meines gerade aktuellen Lieblingsbetriebssystems (ob es nun Minix, VSTa, oder Linux war) und diverser Programme herumliegen - und meist habe ich auch irgendwelche Änderungen vorgenommen.

Dieser Tage geht mir allerdings ein bisschen die Zeit ab, so daß ich mich auf die (aktive) Mitgliedschaft in der Linux User Group Austria sowie die Teilnahme an diversen Mailinglists und Newsgroups sowie gelegentliche Kontributionen zu Open-Source-Projekten (z.B. qpsmtpd) beschränke.

Wenn ich mal keinen Monitor sehen will, entspanne ich mich mit einem Buch (bevorzugt SF, und da wieder hauptsächlich amerikanische hard SF, obwohl ich auch gewisse nostalgische Gefühle für die deutsche `Perry-Rhodan'-Serie hege). Sollte ich mich einmal nicht in einem Gebäude aufhalten (``I'm no agoraphobe, I'm a claustrophile'' - um Isaac Asimov zu zitieren), so bewege ich ich meistens mit Fahrrad, Motorrad oder Öffis fort. Gerüchteweise soll ich auch schon joggenderweise gesichtet worden sein.

Außerdem habe ich nach dem Kauf einer Digitalkamera 2009 das Fotografieren wiederentdeckt, und kann es natürlich nicht lassen, meine Machwerke (in den meisten Fällen relativ ungefiltert) ins Netz zu stellen.

Daraus hat sich auch ein Projekt entwickelt, das mich wohl die nächsten Jahrzehnte beschäftigen wird, sofern mir nicht vorher fad wird: Ich bin der Wiener Wowbagger.

Midnight at the Lost and Found

$Date: 2015-05-02 12:57:48 +0200 (Sat, 02 May 2015) $