Positronik

Beschreibung

Die Positronik wurde von den Arkoniden übernommen und war bis ins 5. Jhd. NGZ die »normale« Computertechnik. Von den Posbis wurde die Kombination von Positronik und Plasma (Biopositronik) übernommen. Ab dem 5 Jhd. großteils von der Syntronik verdrängt.

Fähigkeiten der Positroniken wechselten je nach technischem Wissen der Autoren und Anforderungen des Exposés.

Insbesondere in der PR-Frühzeit ähnelten die großen Positroniken stark den Computern der 50er- und 60er-Jahre (groß, langsam, mußten mit Lochkarten gefüttert werden, bei Hardwarefehlern konnte man schon mal ein Stück Draht durch einen Uniformknopf ersetzen, auch summende oder platzende Röhren waren keine Seltenheit), während die kleinen Positroniken, die in Roboterköpfen Platz fanden, es an Intelligenz durchaus mit Menschen aufnehmen konnten. Dafür hatten die großen Positroniken geradezu hellseherische Fähigkeiten.

Der Begriff Positronik wurde von Isaac Asimov übernommen. Wo da Positronen sein sollten und warum die nicht mit Elektronen reagieren, wurde nie erklärt. Asimov selbst erklärt im Vorwort zu einem seiner Bücher (ich dachte, es wäre The Complete Robot, aber das war ein Irrtum. Für eine Quellenangabe wäre ich sehr dankbar) die Positronik so (aus dem Gedächtnis):

In den 30er-Jahren wußte jeder, daß elektronische Schaltungen aus großen, schwerfälligen Relais und Röhren bestehen. Der Gedanke, daß man genug davon in einem Roboterkopf unterbringen konnte, um diesen halbwegs intelligent handeln zu lassen, war schlichtweg lächerlich. Andererseits waren Positronem erst einige Jahre vorher entdeckt worden, und die Öffentlichkeit wußte von ihnen nur, daß es sie gab, und daß sie irgendwie ähnlich wie Elektronen waren. Ich konnte daher gefahrlos eine Positronik mit wunderbaren Eigenschaften postulieren, solange ich einen weiten Bogen um jeden Erklärungsversuch machte.

Vorteile

Einfach und robust. Insbesondere gegenüber 5D-Einflüssen unempfindlich.

Nachteile

Langsamer als Syntronik.

Erstes Erscheinen

Band 1.